Großveranstaltungen planen mit Sicherheitskontrolle
Sicherheit bei Großveranstaltungen beginnt am Einlass.
Ob ein Fest zur Großveranstaltung wird, entscheidet nicht das Bauchgefühl, sondern die Besucherzahl und das Gefährdungspotenzial. Mit der Zahl der Menschen wächst die Verantwortung gegenüber Besuchern, Betreiber und Personal. Der Einlass ist der Punkt, an dem sich Sicherheit am wirksamsten herstellen lässt. Wer gefährliche Gegenstände oder Risikopersonen hier abfängt, muss sie im Inneren nicht mehr suchen.

Ab wann ist es eine Großveranstaltung?
Eine feste Grenze gibt es nicht. Die Verwaltungspraxis zählt eine Veranstaltung ab etwa 100.000 Besuchern dazu. Das gilt auch, wenn bei einem kommunalen Fest die erwartete Besucherzahl ein Drittel der Einwohner übersteigt. Ebenso zählt sie dazu, sobald sich mindestens 5.000 Personen gleichzeitig auf dem Gelände aufhalten. Entscheidend ist der Einzelfall. Ein Sicherheitskonzept ist zu erstellen, sobald ein Gefährdungspotenzial besteht. In der Stadt fällt es meist höher aus als auf dem Land. Beziehen Sie die zuständige Kommune früh in die Planung ein.
Anmeldung und Genehmigung
Öffentliche Veranstaltungen brauchen die Genehmigung der Kommune, angemeldet wird beim Ordnungsamt. Sie umfasst Lage und Art der Räumlichkeiten, den Getränkeausschank sowie Anlass und Laufzeit. Dauert die Veranstaltung länger als vier Tage, ist die Gaststättenbehörde zuständig. Ab rund 400 Teilnehmern wird die Feuerwehr eingebunden, für fremde Musik fallen GEMA-Gebühren an, den Versicherungsschutz klärt die Berufsgenossenschaft. Polizei, Feuerwehr und Sanitätsdienst gehören in die Planung. Kalkulieren Sie die Genehmigungsfristen früh ein.
Besucher zählen
Das Zählwerk des Durchgangsdetektors zeigt, wie viele Personen sich auf dem Gelände befinden. Im Zusammenspiel mit dem Ticketsystem behalten Sie die Belegung im Blick. Ob Wiedereintritt möglich ist und ob das Gelände unterteilt wird, entscheidet über die Wahl des Tickettyps. Wichtig bleibt daneben das Besucherprofil. Auf welche Zielgruppe muss sich das Personal einstellen?
Aufstellung und Besucherströme
Die Durchgangsdetektoren stehen auf ebenem, stabilem Untergrund, geschützt vor Regen und Kondensat, oft in einem vorgelagerten Zelt. Planen Sie zusätzliche Torbögen dort, wo sich Besucher zu bestimmten Zeiten stauen. Crowdmanagement lenkt die Ströme, etwa an Engstellen oder in Richtung bestimmter Bereiche. Es lebt von Ruhe, Übersicht und Information. Das Personal kennt Flucht- und Rettungswege und bleibt über den aktuellen Status informiert. So können im Notfall alle gleichzeitig reagieren.

Was der Detektor findet
Voreingestellte Programme wie Zuschauer, Gebäude oder Flughafen erkennen Schusswaffen, Munition, Schlag- und Stichwaffen, Messer oder Pfefferspray. Harmlose Gegenstände wie Münzen, Schlüssel oder Folien filtern sie heraus. So bleibt die Detektion nach Waffen bei hohem Durchlauf treffsicher, ohne den Einlass mit Fehlalarmen zu blockieren.
Das Ampelsystem regelt das Tempo
Über die Symbole Gehen und Warten steuert der Detektor die Kontrollgeschwindigkeit. Die Ampel schaltet erst auf Grün, wenn die vorherige Kontrolle abgeschlossen ist. So hält sie den Strom bei stoßweisem Andrang gleichmäßig. Die Detektionsgeschwindigkeit ist auf langsam, normal oder schnell einstellbar; Abstandslinien vor dem Rahmen ordnen den Zulauf.

Qualifiziertes Sicherheitspersonal
Sichere Kontrollen setzen erfahrenes Personal mit Menschenkenntnis voraus, das Alkoholisierte, aggressive Gruppen oder verdächtiges Verhalten früh erkennt. Für die meisten Bewachungstätigkeiten genügt die 40-stündige Unterrichtung bei der IHK (§ 34a Absatz 1a GewO, § 6 BewachV). Für bestimmte Aufgaben, etwa den Einlass in leitender Funktion bei zugangsgeschützten Großveranstaltungen, ist die IHK-Sachkundeprüfung vorgeschrieben. Jede Wachperson muss seit 2019 vor dem Einsatz im Bewacherregister eingetragen sein (§ 11b GewO). Sie trägt ein sichtbares Schild mit Name oder Kennnummer sowie dem Namen des Unternehmens.

Zentrale Überwachung und Vernetzung
Von einer zentralen Stelle laufen alle Fäden zusammen. Veranstalter, Verwaltung, Polizei, Feuerwehr, Sanitätsdienst und Sicherheitspersonal müssen jederzeit erreichbar sein, dafür sorgt eine stabile Funkverbindung. Kameras an neuralgischen Stellen, Signaltechnik zur Wegeführung und Lautsprecher zur Ansprache der Menge ergänzen die Kommunikation. Die Durchgangsdetektoren sind netzwerkfähig. Über das iC-Modul lassen sich Durchgänge und Alarme per Ethernet oder WLAN zentral überwachen und dokumentieren.
Praxisbeispiel Arena Oberhausen
Anforderung an DTI
Zusätzliche Personenkontrolle auf Schuss-, Stich- und Schnittwaffen im Eingangsbereich.
Lösung
Vor den Drehkreuzen eine Sicherheitsschleuse aus mobilen Durchgangsdetektoren und manueller Zutrittskontrolle durch Sicherheitspersonal. Finale Sicherheit bringt die Nachkontrolle mit dem Handdetektor.
Passende Geräte für Ihre Veranstaltung
Garrett PD 6500i Dual Optics. Der mikroprozessorgesteuerte Durchgangsdetektor mit Pinpoint-Technologie ist auf hohen Personendurchsatz ausgelegt, unterscheidet Eisen von Nichteisen und erkennt Edelmetalle. Er behält seine Einstellungen ohne Strom und bringt ein Zählwerk mit. Die IP65-Ausführung ist wetterfest und mit Lenkrollen von einer Person verschiebbar, also auch im Außenbereich einsetzbar.
Zum Garrett PD 6500i Dual Optics
Zum Garrett PD 6500i IP65
Garrett Super Scanner V. Der Handdetektor für die Nachkontrolle, seit über 20 Jahren im professionellen Einsatz, mit hoher Empfindlichkeit auf Waffen, automatischem Abgleich und akustischem wie optischem Alarm.

Unsere Referenzen zeigen eine Auswahl der Großveranstaltungen, die wir mit unserer Sicherheitstechnik betreut haben.
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Mit Zutrittskontrollen sichern Sie Gebäude, Zonen oder Gelände. Zutritt mit RFID / Karte, Chip, Zahlencode, QR-Code, App und Gesichtserkennung. Zutrittskontrollen steuern den Zutritt über ein festgelegtes Regelwerk. Grundsätzlich gilt „Wer? Wann? Wohin?“. Nur berechtigte Personen erhalten Zugang zu den für sie freigegebenen Bereichen.
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