Technologien

Durchgangsdetektor

Durchgangsdetektoren screenen viele Personen in kurzer Zeit. In der Sicherheitsschleuse übernehmen sie die Vorkontrolle, die punktgenaue Nachkontrolle liefert danach der Handdetektor. Entscheidend sind Zonenauflösung, Programmwahl und ein störungsfreier Standort.

Durchgangsdetektor

Durchgangsdetektoren, auch Torsonden genannt, kontrollieren viele Personen in kurzer Zeit. In der Sicherheitsschleuse übernehmen sie die Vorkontrolle und regeln den Durchfluss, die punktgenaue Nachkontrolle erfolgt danach mit dem Handdetektor. Ihr Platz ist überall dort, wo hohes Personenaufkommen auf ein festes Sicherheitsniveau trifft. Das gilt an Flughäfen, in Justizvollzugsanstalten, bei Großveranstaltungen oder am Mitarbeiterausgang im Logistikzentrum.

Garrett Paragon

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Funktionsweise

Durchgangsmetalldetektoren arbeiten mit elektromagnetischer Induktion. Im Rahmen entsteht ein Feld, das jede durchschreitende Person durchquert. Metall verändert das Feld, Empfangsspulen erfassen die Störung und geben sie als akustisches und optisches Signal aus. Die Technik unterscheidet Metallarten und lässt sich so einstellen, dass sie Alltagsgegenstände wie Schmuck oder Münzen ignoriert und den Durchlauf nicht ausbremst.

Über die Programmwahl passen Sie die Empfindlichkeit an den Einsatzfall an. Höhere Empfindlichkeit erkennt kleinere Objekte, erzeugt aber mehr Alarme und senkt den Durchsatz. Der Garrett PD 6500i trennt das Durchgangsfeld in 33 Zonen und bringt über 20 vorkonfigurierte Programme mit, von Flughafen bis Justizvollzug. Der Garrett Paragon löst mit 66 Zonen und 200 Empfindlichkeitsstufen feiner auf und diskriminiert selbst Mini-Handys.

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Beide Geräte erfüllen den US-Prüfstandard NIJ 0601.02 für Durchgangsdetektoren und tragen die Zulassungen der internationalen Luftfahrt, darunter TSA, ECAC, STAC, AENA und DfT.

Weitere wichtige Aspekte

  • Durchgangsdetektoren sind sofort einsatzbereit, sie müssen nicht erst hochgefahren werden, und im Alltag wartungsfrei. Wir empfehlen einen Wartungscheck alle zwei Jahre.
  • Die Garrett-Geräte arbeiten mit Mikroprozessoren, führen im Betrieb einen kontinuierlichen Selbsttest durch und lassen sich für Fernüberwachung und -steuerung ins Netzwerk einbinden.
  • Sehr kleine Metallobjekte und nichtmetallische Gefahrgegenstände wie Keramikmesser erkennt ein Durchgangsdetektor prinzipbedingt nicht. Je nach Bedrohungslage kombinieren wir ihn deshalb mit einem Röntgenscanner und einer manuellen Nachkontrolle.
  • Mehrstufige Zugriffsebenen trennen Bediener, Supervisor und Administrator und schützen die Einstellungen vor unbefugtem Zugriff.
  • Über eine Schnittstelle lässt sich das Gerät mit Kameras und weiteren Sicherheitskomponenten verbinden.
  • Der Standort entscheidet über den störungsfreien Betrieb. Elektrische Schaltkästen, Monitore, Feuermelder oder andere Detektoren in unmittelbarer Nähe können Fehlalarme auslösen und einen Standortwechsel nötig machen.
  • Zertifikate belegen, dass die Geräte medizinische Implantate wie Herzschrittmacher nicht beeinflussen. Wir empfehlen Trägerinnen und Trägern dennoch, zügig und mittig durchzuschreiten und im Zweifel eine manuelle Abtastung zu wählen.

Gerne beraten wir Sie bei der Auswahl von Durchgangsdetektoren und der Planung Ihrer Sicherheitsschleuse. Installation, Inbetriebnahme, Wartung und die Schulung Ihres Personals übernehmen wir auf Wunsch mit.

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