Einsatzbereiche

Flughafensicherheit

An Flughäfen schreiben das Luftsicherheitsgesetz und die EU-Verordnung 2015/1998 vor, wer und was kontrolliert wird. Wir liefern die dafür zugelassene Technik, von Durchgangsdetektoren bis Röntgen, und schulen das Kontrollpersonal.

Flughafensicherheit

An Flughäfen beraten wir bei der Planung und liefern Metalldetektoren und Röntgensysteme für die Kontrolle von Personen, Handgepäck, aufgegebenem Gepäck und Fracht. Dazu übernehmen wir Schulung, Wartung und laufende Unterstützung.

VMI Spectrum 6040

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Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme und machen Ihnen gerne ein individuelles Angebot. Wir sind für Sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz da.

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Rechtsrahmen und Kontrollpflicht

Das Luftsicherheitsgesetz regelt die Kontrollpflichten. Der Flugplatzbetreiber sichert nach § 8 LuftSiG die Luftseite und kontrolliert eigenes wie fremdes Personal, Fahrzeuge und Waren vor dem Zutritt. Das Luftfahrtunternehmen kontrolliert nach § 9 die Fluggäste und ihr Gepäck. Die Details stehen in der EU-Durchführungsverordnung 2015/1998. Auch bei hohem Durchlauf darf kein verbotener Gegenstand in den Sicherheitsbereich gelangen.

Zugelassene Technik

Für den Einsatz an Flughäfen sind nur geprüfte Geräte zugelassen. In Deutschland zertifiziert das Luftfahrt-Bundesamt die Luftsicherheitsausrüstung. Der Garrett PD 6500i trägt die internationalen Zulassungen von TSA, ECAC, STAC und AENA. Für die Kontrolle bringt er passende Programme mit, darunter

  • Flughafen EN
  • Luft ENH 2
  • AENA-1, AENA-2
  • ECAC
  • STAC

Sie erkennen Waffen wie Pistolen und Messer, ohne bei Münzen oder Schlüsseln unnötig auszulösen. Die manuelle Nachkontrolle mit dem Hand-Metalldetektor ergänzt die Schleuse, Röntgenscanner erkennen Sprengstoffe, Drogen und Waffen im Gepäck und in der Fracht.

Schneller Durchlauf im Terminal

An stark frequentierten Kontrollspuren zählt jede Sekunde. Löst der Durchgangsdetektor aus, zeigt seine Zonenanzeige dem Kontrollpersonal, an welcher Stelle des Körpers das Signal entstand. Die Nachkontrolle mit dem Handdetektor setzt dort gezielt an, statt die Person erneut durch die Schleuse zu schicken, und die Spur bleibt in Bewegung. Über ein Netzwerkmodul lassen sich mehrere Durchgangsdetektoren aus einer Leitstelle überwachen und einstellen, was die Steuerung mehrerer Spuren an einem großen Terminal vereinfacht.

Geschultes und zertifiziertes Personal

Kontrollpersonal muss geschult und zertifiziert sein. Das Luftfahrt-Bundesamt rezertifiziert Bediener von Röntgen- und Sprengstoffdetektionstechnik alle drei Jahre. Wir weisen Ihr Personal an den Geräten ein und begleiten Sie über die Installation hinaus mit Wartung und Aktualisierungen.

Kontaktlose Temperaturerkennung

Optional integriert die Garrett SmartScan-Technologie eine berührungslose Körpertemperaturmessung in den Durchgangsdetektor. Sie gibt dem Bediener eine diskrete Rückmeldung, ohne den Personenfluss zu unterbrechen.

beruehrungslose-temperaturmessung

Sicherheitshinweise für die Kontrolle der Fluggäste

  • Die Kontrolle mit dem Sicherheitsscanner am Flughafen ist immer freiwillig.
  • Endgültige Sicherheit bringt der Blick ins Gepäck oder die manuelle Personenkontrolle. Der Fluggast wendet sich dazu an das Sicherheitspersonal oder an die Bundespolizei.
  • In Deutschland kommen ausschließlich nach EU-Verordnung zugelassene Sicherheitsscanner zum Einsatz, die mit nichtionisierender Strahlung arbeiten. Die Software zeigt nur Piktogramme, keine Körperbilder, und speichert keine Daten.
  • Nach dem Durchschreiten wird der Fluggast auf einen Kontrollplatz verwiesen.
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